Die Pilzerreger

Das Pilzpräparat Wenn der Arzt nicht sicher weiß, ob es sich umeine Pilzerkrankung oder eine andere Erkrankung des Nagels handelt, schabt er Hornmaterial vom unteren Teil des freien Nagelrandes ab und untersucht dieses im Mikroskop: Findet er Pilzfäden, ist der Befund positiv, was bedeutet, daß sich der Anfangsverdacht bestätigt hat.

Die Pilzkultur Zusätzlich will der Hautarzt aber auch wissen, um welche -Familie- von Pilzerregern es sich handelt. Zu diesem Zweck schabt er pilzhaltiges Nagelmaterial in ein Plastikschälchen (Petri­schale), die einen Nährboden (Agar) enthält, der dem Pilz zum optimalen Wachstum dessen Lieblingsspeisen bietet.

Nach einigen Tagen bis zu vier Wochen wachsen dann viele Pilzfäden in Form eines oft voluminösen Pilzgeflechtes, dessen mikroskopische Merkmale - z. B. Makrokonidien und Mikrokonidien - eine genaue Bestimmung zulassen.

Es gelingt nicht immer, die Erreger einer Nagelpilzerkrankung mittels Pilzkultur nachzuweisen. Dafür gibt es mehrere mögliche Gründe:

- Vorbehandlung mit Pilzmitteln: Dadurch werden die Pilze zwar nicht abgetötet, aber doch so »angeschlagen«, daß sie auf der Kultur nicht mehr »angehen«.

- Falsche Materialentnahme: Nur feines Schabematerial ist geeig­net, abgeschnittene Nagelstücke dagegen völlig ungeeignet.

- Schwierige Materialentnahme: Da das Material ja unter dem Nagel entnommen werden muß, ist es oft schwierig, erregerhaltige Späne zu gewinnen. Es ist ja klar: Wenn keine Pilzfäden auf den Nährboden gelangen, kann logischerweise auch kein Pilzgeflecht wachsen.

Üblicherweise werden Pilzkulturen von der Arzthelferin angelegt. In manchen Fällen kann es aber von Vorteil sein, wenn der Patient die Materialentnahme zuhause in aller Ruhe selbst vornimmt.



Unser Tip: Wenn es Ihrem Hautarzt nicht gelungen ist, den Erreger nachzuweisen, dann bitten Sie den Arzt um Ihnen eine Kulturplatte mit nach Hause geben, damit Sie selbst einen Versuch starten können. Voraussetzung ist, daß Sie mindestens durchschnittliches manuelles Geschick besitzen. Gehen Sie nach folgender Anleitung vor:

Materialgewinnung bei Nagelpilz zum Anlegen einer Pilzkultur:

1. Aufbewahrung des Nährbodens bis zur Verwendung im Kühlschrank, jedoch keinesfalls im Gefrierfach!

2. Füße mit Seife - nicht mit einem Desinfektionsmittel - waschen.

3. Den betreffenden Fuß auf einen Stuhl, Hocker oder dgl. stellen und ein sauberes Blatt weißes Papier (z. B. Schreibmaschinenpapier) darunterlegen.

4. Mit Feile, Nagelschere oder ähnlichem Instrument möglichst feines Material aus dem betroffenen Nagelteil lösen und auf dem Papier sammeln. Günstig: Abfeilen der Nagelenden. Nicht brauchbar: Große Stücke.

5. Nährboden öffnen, Material ohne Berühren des Gels verteilen. Schale mit Tesafilm, Pflaster oder ähnlichem locker verschließen (nicht luftdicht!).

6. Nährboden kennzeichnen (Haushaltsetikett, Pflaster o. ä.). Datum der Beschickung mit Material angeben!

7. Aufbewahren des beschickten Nährbodens bei Zimmertemperatur, baldige Abgabe in der Praxis.

8. Das Ergebnis liegt 1-3 Wochen, in der Regel 2 Wochen, nach Abgabe der Pilzkultur vor.

Ergänzend muß aber erwähnt werden, daß manche namhafte Fachleute eine solche Beteiligung des Patienten an der Untersuchung grundsätzlich ablehnen. Sicherlich ist dieses Verfahren nur in speziellen begründeten Fällen angebracht.

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