Finger- und Fersenrisse

Risse, Schrunden, Rhagaden: Es gibt viele Namen für schmerzhafte Einrisse der Haut. Meist treten sie an Fingerkuppen oder Fersen auf. Sie sind nicht nur ein kosmetisches Problem. Unbehandelt bieten sie Krankheitserregern die Chance, sich festzusetzen. Die den Einrissen zugrunde liegende überschießende Hornhautbildung entsteht durch trockene Haut, mechanische Belastung, Schädigung, etwa durch Wasser, oder Reinigungsmittel, möglicherweise aber auch durch eine erbliche Veranlagung.

Je dicker die Hornschicht ist, desto unelastischer wird sie. Sie reißt leicht, schmerzhafte Schrunden entstehen. Durch diese verliert die Hornschicht Wasser und trocknet aus, was sie erneut einreißen lässt. Ein Kreislauf, den es zu unterbrechen gilt.

Die erste Maßname: brüchige Hornhaut entfernen. Ein Bad macht sie weich. Danach lässt sie sich gut mit einem Bimsstein oder einer Sandblattfeile entfernen. Metallfeilen eignen sich weniger, da sie die Haut zu sehr aufrauen und leicht verletzen.

Die bekannteste Schälsubstanz, die überschüssige Hornhaut entfernt, ist Salicylsäure. Sie weicht die Hornschicht auf, so dass sie leichter entfernt werden kann. Allerdings ist eine tägliche Anwen-dung über längere Zeit nötig. Vorsicht ist bei Unverträglichkeit gegen den Wirkstoff geboten.

Ist die Hornhaut geglättet, benötigt sie Feuchtigkeit. Wichtigster Wirkstoff, um die Haut damit zu versorgen, ist Harnstoff. Er wirkt nicht nur feuchtigkeitsspeichernd, sondern in hohen Konzentratio¬nen von etwa zehn Prozent auch hornhautlösend. Auch Milchsäure und ihre Salze, Glycerin oder Aloe vera gelten als gute Feuchtigkeitsspender.

Ob die Wirkstoffe als Creme, Salbe, Flüssigkeit oder Pflaster verwendet werden, hängt vom Zustand der Hornschicht ab.

Reine Fettgrundlagen, etwa in Salben, empfinden viele Menschen an Händen und Füßen als unangenehm. Günstig sind Cremes, Lotionen oder Schäume, die schnell in die Haut einziehen. Besonders schnell bekommt man Hornhaut geschmeidig, wenn man das Pflegeprodukt abends dick auf Hände, einzelne Finger oder Füße aufträgt und es unter Baumwollhandschuhen oder Socken einwirken lässt.

Natürlich sollte man abklären lassen, warum so viel Hornhaut gebildet wird. Das können neben Druckstellen in Schuhen oder Kontakt mit hautschädigenden Stoffen auch Fehlstellungen des Fußes oder Erkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sein.

Handpflege

Die Hände müssen mindestens...

Finger- und Fersenrisse

Risse, Schrunden, Rhagaden:...

Informationsblatt von Sporanox

Sporanox-Kapseln ®...

Nagelpflege

Auf die Frage, wohin man...

Fußpflege

Bei der häuslichen Fußpflege ist...

Informationsblatt von Diflucan

Diflucan 200 mg Hersteller: PFIZER...

Fußpilz

„Schuhe ohne Strümpfe...

Die Pilzerreger

Das Pilzpräparat Wenn der...