Fußpilz

„Schuhe ohne Strümpfe probie­ren? Hier nicht", heißt es in den meisten Schuhgeschäften. Wer barfuß erscheint, darf sich bereit­gelegte Söckchen überstreifen. Doch dadurch wird der Schuh­kauf kaum hygienischer.

Nach dem Gebrauch wandern die Söckchen oft wieder in die Schachtel zurück. Eine wunder­bare Methode, um sich mit Fuß­oder Nagelpilz zu infizieren! Während man in Schwimmbä­dern, Saunen und Hotels peinlich drauf achtet, nur die eigenen Badelatschen zu tragen, scheinen beim Schuhkauf alle Vorsichts­maßnahmen vergessen.

Fuß- und Nagelpilz gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen. Beide werden durch Faden­pilze, sogenannte Dermatophyten, übertragen. Sie leben in den obe­ren Hautschichten der Betroffe­nen, werden zusammen mit Haut- schuppen abgestoßen und lauern auf ein neues Opfer. Schlägt der Pilz zu, nässt, rötet und schuppt sich die Flaut, sie juckt, und es bilden sich Blasen. Als typisch gilt auch das weißliche Aufquellen der Flaut, häufig an den Stellen zwi­schen den Zehen.

Die Erstdiagnose sollte der Haut­arzt stellen, um Verwechslungen mit ähnlich aussehenden Erkran­kungen zu vermeiden. Meist genügt ihm, die äußeren Krank­heitszeichen in Augenschein zu nehmen. In Zweifelsfällen oder bei hartnäckigen Erkrankungen legt er zur genaueren Diagnose eine Pilzkultur an. Da Pilzerkran­kungen der Haut gerne immer wieder neu aufflammen, suchen viele Betroffenen Rat in der Apo­theke. Sie bietet eine Reihe rezeptfreie Arzneimittel an.

Zu den bekanntesten Wirkstoffen zählt die Gruppe der sogenannten Azole. Hierzu zählen zum Beispiel Clotrimazol, Bifonazol oder Econazol. Hinzu kommen Terbinafin sowie gegen Nagelpilz Ciclopirox und Amorolfin.

Warum die Mittel manchmal scheinbar nicht wirken, liegt nicht selten an einer falschen Anwen­dung. So müssen Azole mindes­tens vier bis sechs Wochen lang, Terbinafin eine Woche angewen­det werden. Die Präparate trägt man ein- bis dreimal pro Tag auf. Auch wenn es nicht mehr juckt oder wehtut, heißt es weiterbe­handeln. Nur so lässt sich ein Wiederaufflammen der Erkran­kung verhindern.

Ein relativ neues Präparat be­nötigt nur eine einzige Behand­lung, um dem Pilz den Garaus zu machen, verspricht der Hersteller. Dazu die Lösung auf beide Füße, auch auf den nicht befallenen, auftragen. Während einer Ein­wirkzeit von vierundzwanzig Stunden dürfen die Füße nicht gewaschen werden. Dadurch bil­det sich in der Haut ein Wirk­stoffdepot, das langfristig den Pilz bekämpft.

Ob man eine Creme, ein Gel, eine Lösung oder ein Spray verwendet, hängt weitgehend vom Ort der Erkrankung, dem Hautzustand und der Beweglichkeit des Pati­enten ab. So bietet sich für ältere Menschen ein Spray im Fußbe­reich eher an als eine Creme.

Fuß- oder Nagelpiiz übertragen sich leicht. Deshalb steht eine sorgfältige Hygiene an erster Steile, um sich vor weiterer Ansteckung zu schützen.

* Strümpfe, Handtücher und Badevorlagen bei mindestens 60 Grad Celsius waschen;

* für empfindliche Gewebe gibt es pilztötende Waschzusätze;

* täglich Schuhe und Strümpfe wechseln, die Schuhe innen mit einem pilztötenden Spray aussprühen;

* Handtücher und die Instrumente zur Nagelpflege sollten nur von der betroffenen Person benutzt und nach Gebrauch mit einem pilztötenden Mittel desinfiziert werden.

* Auf trockene Füße achten, denn auf feuchter Haut oder Nägeln gedeihen die unliebsamen Bewohner besonders gut. Füße immer gut abtrocknen. Bei Schweißfüßen hilft eine Fußcreme mit Antitranspiranzien.

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