So sieht die typische Nagelpilzerkrankung aus

Vorweg: Es ist nicht Sinn der Sache, daß Sie theoretisch »alles« über Nagelpilz erfahren. Wozu auch? Sie wollen Ihren Nagelpilz ja nur möglichst erfolgreich behandeln, aber nicht Hautarzt oder Professor wer­den. Daher haben wir in diesem Ratgeber zwar alles aufgeführt, was bei der Behandlung praktisch wichtig ist. Hinsichtlich der Diagnostik und der allgemeinen Krankheitslehre sollen hier aber nur die Grundtatsachen erwähnt werden, die man kennen sollte, um das Prinzip der Behandlung verstehen zu können.

Dazu unbedingt notwendig sind aber auch einige wenige Grund­kenntnisse über die Anatomie des Nagelorgans, also über die Frage »Wo ist was?«.

Damit im folgenden keine Mißverständnisse entstehen können, prägen Sie sich bitte vorweg die folgenden fünf Begriffe genau ein:

* Die Nagelplatte ist das, was Frauen mit Nagellack bepinseln.

* Das Nagelbett liegt unter der Nagelplatte; man kann es sehen, weil der gesunde Nagel durchsichtig ist.

* Der Nagelwall ist die Haut um den Nagel, seitlich und in der Mitte.

* Vorne und hinten sind willkürliche Begriffe, die deshalb eben der Definition bedürfen: Wir nennen das »vorne«, wo der freie Nagel­rand ist, an dem man die Nägel schneidet. »Hinten« entspricht dem mittleren Nagelwall, unter dem die Keimzone liegt, in der die Nagelplatte produziert wird.

 

Die Nagelpilzerkrankung entsteht durch Infektion mit Pilzen -wie der Name ja schon sagt. Die Pilze stammen aus der Umwelt (Näheres dazu im nächsten Kapitel). Das ist der Grund für die wichtige Tatsache, daß die typische Nagelpilzerkrankung am vorderen, freien Nagelrand beginnt. Das ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen Nagel­erkrankungen.

In den meisten Fällen erfolgt der Befall dabei nicht in der Mitte des freien Nagelrandes, sondern seitlich! Die mikroskopisch kleinen Pilzfäden greifen den Nagel von unten an und breiten sich auch nur im Nagelbett und in den unteren Anteilen der Nagelplatte aus. Die Oberfläche des Nagels bleibt zumindest anfangs und lange Zeit völlig glatt! Diese generelle Ver­haltensweise der Pilzerreger müssen Sie deshalb kennen, um zu verstehen, daß das Einreiben oder Aufträufeln von Pilzmitteln auf den Nagel völlig sinnlos ist.

Aussehen Gesunde Nägel sind »klar«, also durchsichtig. Typisch für pilzerkrankte Nagelpartien ist, daß sie »getrübt«, also »undurchsichtig« werden. Auch das ist eine ganz wichtige Grundtatsache, auf die es bei der Behandlung entscheidend ankommt. Die Trübung des Nagels durch den Pilz besteht anfangs meistens in einer halbmondförmigen Weißverfär­bung (Leukonychie), später in einer bröckeligen Verdickung (Onychodystrophie).

Verlauf Nach dem Beginn am vorderen und seitlichen freien Nagelrand breitet sich der Pilzerreger langsam (aber sicher) immer mehr nach hinten - also in Richtung Keimzone/mittlerer Nagelwall - aus, bis letztendlich der ganze Nagel befallen ist. Die Erkrankung beginnt in der Regel an einem einzigen Nagel und befällt langsam (aber sicher) einen Nagel nach dem anderen.

Es sind hauptsächlich ältere Menschen betroffen- und je älter, um so stärker und weiter fortgeschrit­ten ist oft der Befall. Dabei erkranken die Zehennägel wesentlich häufiger als die Fingernägel.

Handpflege

Die Hände müssen mindestens...

Finger- und Fersenrisse

Risse, Schrunden, Rhagaden:...

Informationsblatt von Sporanox

Sporanox-Kapseln ®...

Nagelpflege

Auf die Frage, wohin man...

Fußpflege

Bei der häuslichen Fußpflege ist...

Informationsblatt von Diflucan

Diflucan 200 mg Hersteller: PFIZER...

Fußpilz

„Schuhe ohne Strümpfe...

Die Pilzerreger

Das Pilzpräparat Wenn der...

 

Save

Save